Sammlungs- und Forschungszentrum
Tiroler Landesmuseen




Neubau, Lager, Depot, Labor, Forschung
Wettbewerb
Sammlungs- und Forschungszentrum
Tiroler Landesmuseen
Kunst- und Kulturdepot
Innsbruck - Tirol AT
ca. 12.000 m ² BGF2013
Der Vierkanter hat in seiner Form und Tradition stets dem Zweck gedient zu beschützen zu bewahren und zu konzentrieren. Mit dieser Typologie gibt der Entwurf dem Sammlungs- und Forschungszentrum der Tiroler Landesmuseen einen geschützten und kontemplativer Ort zum Arbeiten und Forschen. Durch seine geschlossene Aussenfassade wird sie zu einer Festung, dessen Aufgabe es ist, die Bewahrung der Kulturgüter zu gewährleisten. Die Transparenz zum Hof lädt zum Austausch ein.
Die gewählte Traufhöhe und die abwechselnd facettierte Fassade ordnen das Gebäude in seine natürliche Umgebung ein. Die verschieden geprägten Betonfassendenelemente sind stellvertretend für die vielseitige Kultur Tirols und geben Gebäude eine unverwechselbare, authentische und repräsentative Haut.
Durch ein zentrales Tor gelangt man in den Innenhof. Dieser dient sowohl als Zugang für Forscher und Gäste als auch als Anlieferhof der ein- und ausgehenden Güter.
In seiner Ruhephase wird sie zu einem Ort der Stille und Meditation. Um den zentralen Hof gruppieren sich die Funktionen der Arbeitsräume. Diese werden durch einen großzügigen, ringartigen Gang eingefasst und erschlossen.
Wie richtig unser Entwurfsgedankt war, sieht man am realisierten Depot vom Architekturbüro Franz&Sue